Speicherkraftwerk

Biogas auf dem Weg in die Zukunft

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Vom Grundlastproduzenten zum regenerativen Speicherkraftwerk

Auf unserem Betrieb besteht eine Biogasanlage seit 1998, als eine der ersten Anlagen war es damals das bestreben Mist, Gülle und Futterreste die anfielen zu verwerten.

In einem 75 KW Zündstrahl Blockheizkraftwerk wurden Strom und Wärme erzeugt.

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Die Anlage wurde ständig weiterentwickelt, so wurden 2005 und 2006 2 weitere reine Gas BHKWs installiert sowie ein neuer Fermenter gebaut um jetzt auch größere Mengen Mais und Ganzpflanzensilage und auch das Mehr an Gülle und Mist verarbeiten zu können.
2015 wurde ein neuer Ring in Ring Fermenter mit 5000 Kubik Gärvolumen und 2000 Kubikmeter Gasspeicher vorgeschaltet um eine Verweilzeit von über 100 Tagen gewährleisten zu können und somit das eingesetzte Substrat auch voll nutzen zu können.
2018 Haben wir uns dazu entschlossen die Anlage zu Flexibilisieren. Hierzu musste eine neue 2 km lange Mittelspannungsleitung nach Lauchringen verlegt werden, da der Stromanschluss am Netzende der Schweiz zu schwach war.
2 BHKW mit 635 und 735 KW Leistung in der Stunde verarbeiten nun das entstehende Biogas zu Strom und Wärme.
Ein Automatischer Fahrplan gibt den BHKWs die Leistung und Laufzeit vor. So wird unsere Anlage optimal an den Strombedarf gekoppelt.

Bisher wird die Wärme als Prozessenergie (ca. 1/3) und zum Heizen von 3 Wohnhäusern sowie unserem Melkhaus, Werkstatt und einer Trocknung genutzt.
Um Unsere Anlage zukunftsfest zu machen soll nun ein weiterer Standort gebaut werden.

Das regenerative Speicherkraftwerk am Ortsrand von Lauchringen soll dann ein Wärmenetz speisen.

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Eine 1,6 km lange Gasleitung befördert das getrocknete und entschwefelte Gas zum Externen Speicher.
Durch den Einsatz Großer BHKWs mit ca. 1500 KW Stundenleistung, einem Gasspeicher mit ca. 10000 Kubik und einem Großen Wärmespeicher soll eine noch flexiblere Fahrweise ermöglicht werden.
Unser Fahrsilo ermöglicht eine Verschiebung der Produktion vom Sommer in den Winter. Der Gasspeicher ermöglicht die Lastverschiebung in der Woche.
Das heißt es wird nur Strom und Wärme produziert wenn der Bedarf am höchsten ist. Die eingesetzte Energie wird dabei zu über 90% verwertet.

Beim Substratmix soll vorrangig die eigene, aber auch Gülle und Mist anderer umliegender Betriebe eingesetzt werden. Mais, Ganzpflanzensilage und Grassilage liefern den Rest der Energie.
Die erzeugte Strommenge reicht aus für ca. 800 durchschnittliche Haushalte
Es können bis zu 3 Mio Kilowattstunden Wärme für das geplante Wärmenetz zur Verfügung gestellt werden.

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Energie aus der Region

Wir stellen 3.000.000 Kilowattstunden Wärme für das geplante Wärmenetz zur Verfügung!

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